Neues zum Thema Steuern und zur Steuerberatungs­gesellschaft Quattek

Allgemein

Herbstwanderung in Bad Lauterberg

31.10.2019

Bei herrlich sonnigem, aber kaltem Herbstwetter haben wir die wunderschöne Wanderroute rund um den großen Knollen gemeistert. Diese führte uns über 19 km und 560 Höhenmeter, mit einem Einkehrschwung in der Waldgaststätte „Großer Knollen“. Drei von uns haben sogar noch die Chance genutzt, einen weiteren Stempel in ihrem Harzer Wanderbuch zu ergattern und haben noch 6 Zusatzkilometer und 100 Höhenmeter mehr auf sich genommen.

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Allgemein

Göttinger Lichterlauf 2019

Zum 3. Göttinger Lichterlauf am 28. September 2019 war auch unser Quattek-Team am Start! Zusammen mit mehreren tausend Teilnehmern umrundeten wir den hell erleuchteten Kiessee. Es war ein toller Abend mit viel Spaß, Bewegung und ein wenig Regen. Vor allem aber mit der Gewissheit, kranken Kindern und ihren Familien zu helfen,

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Steuernews

Geerbtes Familien­heim muss unverzüg­lich selbst­genutzt werden

21.10.2019

Eltern können ihre selbstbewohnte Immobilie erbschaftsteuerfrei an ihre Kinder vererben, sofern die Kinder das Objekt unverzüglich für die Nut­zung zu eigenen Wohnzwecken bestimmen. Sie müssen dafür die Absicht zur Selbstnutzung haben und außerdem auch tatsächlich in die Immobilie einziehen.

Hinweis: Eine Nutzung als Zweit- oder Ferienwohnung genügt hier allerdings nicht, da die Immobilie den Lebensmittelpunkt der Kinder bil­den muss.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bestätigt, dass eine unverzügliche Selbstnutzung in der Regel nur dann vorliegt, wenn die Immobilie inner­halb von sechs Monaten nach dem Erbfall bezogen wird. Das Kind darf jedoch ausnahmsweise später einziehen, sofern es glaubhaft machen kann, dass ein früherer Einzug nicht möglich und auch nicht selbst ver­schuldet war (z.B. wegen einer sich hinziehenden Erbauseinanderset­zung).

Im Streitfall hatte der Kläger erst mehr als zwei Jahre nach dem Todesfall (und mehr als sechs Monate nach seiner Eintragung im Grundbuch als Alleineigentümer) mit der Renovierung der von seinem Vater geerbten Immobilie begonnen. Selbst zwei Jahre und acht Monate nach dem Erb­fall hatte er das Haus noch nicht bezogen. Der BFH hat entschieden, dass dem Sohn die Steuerbefreiung für Familienheime zu Recht versagt worden ist, da er keine Gründe für diese Verzögerung vorgebracht hatte.

Quattek & Partner, Ihr Steuerberater in Göttingen, steht Ihnen beratend zur Seite!

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News für Ärzte

Praxis­nachfolge – Gewich­tung der Kriterien in einer Vertrags­arztpraxis

21.10.2019

Im Rahmen einer Auswahlentscheidung zur Nachbesetzung wird die Dauer der Berufserfahrung nicht bereits ab der Approbation berechnet, sondern erst ab dem erfolgreichen Abschluss der Facharztweiterbildung. Dass jedoch auch andere Kriterien (z.B. Praxisfortführung am Standort) für die Auswahl eines Nachfolgers entscheidend sein können, zeigt fol­gender Fall vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG).

Im Urteilsfall ging es um die Nachbesetzung einer Vertragsarztpraxis. Der Zulassungsausschuss hatte den Beklagten als Nachfolger zur ver­tragsärztlichen Versorgung zugelassen und die Anträge der Klägerin und eines weiteren Arztes abgelehnt. Alle Bewerber erfüllten die gesetzli­chen Auswahlkriterien in gleicher Weise, so dass letztlich entscheidend war, wie lange die Bewerber in der Warteliste standen. Hier habe der ausgewählte Arzt (Beklagter) die längste Eintragungsdauer vorweisen können. Hinzu komme, dass er prognostisch eine deutlich längere Gewähr für die andauernde und kontinuierliche Patientenversorgung biete. Die Klägerin wehrte sich gegen die vermeintliche Bevorzugung ihres Mitbewerbers als Praxisnachfolger, da sie beruflich besser geeig­net sei und über mehr Berufserfahrung verfüge. Das sah das LSG anders:

Ziel der Ausschreibung eines frei gewordenen Vertragsarztsitzes und dessen Nachbesetzung sei die „Fortführung“ der Praxis - hier eine Einzelpraxis - und zudem eine kontinuierliche Versorgung der Versicher­ten im gewohnten Umfeld. Das könne der Beklagte bieten. Er habe bei Kooperationspartnern des verstorbenen Arztes hospitiert und die Ope­rateure hätten sich für ihn als Nachfolger ausgesprochen. Ähnliche ernsthafte Bemühungen habe es seitens der Klägerin nicht gegeben. Sie habe lediglich mehrfach bekräftigt, den Kaufpreis für die Praxis „in Höhe des Verkehrswertes“ zahlen zu wollen.

Hinweis: Schließlich weist das LSG darauf hin, dass eine Bevorzugung von Bewerbern mit abgeschlossenem Praxisübernahmevertrag nach dem Gesetz nicht in Betracht kommt. Tatsächlich können die Anzahl der gemeinsamen Operationstage, die Höhe der damit für die Praxis gene­rierten Einnahmen, die Gesamtzahl der Operationstage mit Kooperati­onspartnern und die dadurch insgesamt erzielten Einnahmen eine Rolle spielen.

Haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie mit uns einen Termin! Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen steht Ihnen zur Seite!

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Allgemein

NDR 2 Soundcheck – Das Festival 2019

19.09.2019

Quattek & Partner ist in diesem Jahr einer der Sponsoren des NDR 2 Soundcheck-Festivals in Göttingen. Zum Eröffnungskonzert am 12. September 2019 in der ausverkauften Halle 2 dürften wir live dabei sein. Ein tolles Erlebnis – Johannes Oerding brachte mit seiner außergewöhnlichen Stimme und selbstironischen Texten das Publikum zum Kochen! An der City-Stage-Bühne am Schützenplatz ließen wir den Abend in toller Atmosphäre ausklingen.

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Allgemein

Great Barrier Run 2019

17.09.2019

„Ab in den Matsch“ war das Motto für das Team Quattek am 14. September 2019 beim Great Barrier Run in Göttingen. 23 Hindernisse über 5 km galt es zu bezwingen. Das Ergebnis: Muskelkater und blaue Flecken, aber ganz viel Teamspaß und Nächstenhilfe pur!! Ganz nebenbei haben wir einen tollen Platz 22 und 23 von insgesamt 120 Firmenwertungen erzielt.

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News für Ärzte

Leistungsabrechnung bei Ärzten

11.09.2019

Jede Einzelleistung muss dokumentiert werden !

Nicht hinreichend dargelegte, dokumentierte und nachgewiesene Leis­tungen (Gebührenpositionen) werden als nicht erbracht bzw. als nicht erfüllt ansehen und können daher nicht abgerechnet werden. Das Lan­dessozialgericht Hessen hat sich in zwei Entscheidungen mit zahnärzt­lichen Gemeinschaftspraxen befasst. In beiden Fällen hatte die Kas­senzahnärztliche Vereinigung Hessen nicht alle Leistungen erstattet.

Streitig war jeweils die Abrechnung verschiedener zahnärztlicher (Nachbehandlungs-)Leis­tungen im Rahmen kieferorthopädisch-kie­fer­chirurgischer Eingriffe, die mehrere Nachbehandlungstermine (unter anderem wegen Nachblutungen) erforderlich gemacht hatten. Beide Klagen sind im Ergebnis erfolglos geblieben. Die beiden Entscheidun­gen des Gerichts lassen sich so auf den Punkt bringen:

Standardmäßig werden das Behandlungsdatum, die behandelte Zahn­region, die Bezeichnung der abgerechneten Leistung, die Gebührenord­nungsziffer und die zugeordnete Leistungsbezeichnung („Nachbehand­lung“) angegeben. Darüber hinaus sollten Sie bei der Abrechnung von Nachbehandlungen für eine ausreichende Dokumentation unbedingt Folgendes festhalten:

  • den erhobenen Befund,
  • den OP-Bericht,
  • die Indikation oder die Art der abgerechneten Nachbehandlung,
  • bei zusätzlicher Lokalanästhesie die Indikation (z.B. Wiederho­lungsanästhesien zur Stillung einer Blutung) und das verabreichte Anästhetikum,
  • die genaue Behandlung und den Grund der Behandlung (das gilt für jede Einzelleistung - auch im Wiederholungsfall),
  • die individualisierte Aufzeichnung des Leistungsgeschehens im Behandlungsfall,
  • die konkret erbrachten Einzelleistungen (ein sachverständiger Dritter muss den Behandlungsablauf nachvollziehen können).

Hinweis: Zur Sicherheit sollten Sie Ihrer Assistenz die Dokumentation während der Behandlung zum Zweck der Nachvollziehbarkeit diktieren - dieser Personalkosteneinsatz lohnt sich und schützt Sie vor Streichun­gen bzw. Regressen.

Haben Sie Fragen hierzu? Gern steht Ihnen die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen beratend zur Seite.

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Steuernews

Sonderabschrei­bungen bei Mietwohnungs­neubau beschlossen

11.09.2019

Der Bundesrat hat am 28.06.2019 dem Gesetz zur steuerlichen Förde­rung des Mietwohnungsneubaus zugestimmt. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits am 29.11.2018 verabschiedet.

Gefördert wird die Anschaffung oder Herstellung neuer Wohnungen, die in einem EU-Mit­gliedstaat liegen. Im Fall der Anschaffung ist eine Wohnung neu, wenn sie bis zum Ende des Jahres der Fertigstellung angeschafft wird.

Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den darauffolgenden drei Jahren können Sonderabschreibungen bis zu jährlich 5 % neben der regulären Abschreibung in Anspruch genommen werden. Bemes­sungsgrundlage für die Sonderabschreibungen sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der begünstigten Wohnung, maximal 2.000 € je qm Wohnfläche.

Die Sonderabschreibungen können in Anspruch genommen werden, wenn

  • durch Baumaßnahmen aufgrund eines nach dem 31.08.2018 und vor dem 01.01.2022 gestellten Bauantrags oder einer in diesem Zeitraum getätigten Bauanzeige neue, bisher nicht vorhandene Wohnungen geschaffen werden,
  • die Anschaffungs-/Herstellungskosten 3.000 € je qm Wohnfläche nicht übersteigen und
  • die Wohnung im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden neun Jahren der entgeltlichen Überlassung zu Wohn­zwecken dient.

Hinweis: Begünstigt sind neben dem Neubau von Ein-, Zwei- oder Mehr­familienhäusern auch der Umbau bestehender Gebäude, Aufstockun­gen bestehender Gebäude oder Anbauten daran oder Dachgeschoss­ausbauten. Vor­aussetzung ist jeweils, dass dadurch erstmals eine Woh­nung entsteht.

Die Sonderabschreibungen werden rückgängig gemacht, wenn

  • die begünstigte Wohnung im Jahr der Anschaffung oder Herstel­lung und in den folgenden neun Jahren nicht der entgeltlichen Überlassung zu Wohnzwecken dient,
  • die begünstigte Wohnung oder ein Gebäude mit begünstigten Wohnungen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung oder in den folgenden neun Jahren veräußert wird und der Veräußerungsge­winn nicht der Einkommen- oder Körperschaftsteuer unterliegt oder
  • es aufgrund von nachträglichen Anschaffungs- oder Herstellungs­kosten zu einer Überschreitung der Baukostenobergrenze von 3.000 € je qm Wohnfläche kommt.

Die Sonderabschreibungen können letztmalig für den Veranlagungszeit­raum 2026 geltend gemacht werden, bei Land- und Forstwirten letztma­lig für Wirtschaftsjahre, die vor dem 01.01.2027 enden. Das gilt auch, wenn der besondere Abschreibungszeitraum noch nicht abgelaufen ist.

Hinweis: Melden Sie sich bitte zunächst bei uns, wenn Sie Investitionen in den Mietwohnungsneubau planen. Wir beraten Sie gerne zu der neuen Förderung.

Quattek & Partner - Ihr Steuerberater in Göttingen - berät Sie gerne zu diesem Thema.

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Steuernews

Gleitzone im Lohn- und Personal­wesen – Midi­jobber dürfen seit Juli 2019 mehr verdienen

11.09.2019

Um die Sozialversicherungsbeiträge im Niedriglohnsektor gering zu hal­ten, können Arbeitnehmer im Rahmen von Midijobs beschäftigt werden. Bisher durfte das Arbeitsentgelt bei diesen Beschäftigungsverhältnissen zwischen 450,01 € und 850 € pro Monat betragen (Gleitzone), damit der Arbeitnehmer nur einen reduzierten Beitragsanteil zur Sozialversiche­rung zahlen musste. Die Gleitzone für Midijobber wurde zum 01.07.2019 deutlich ausgeweitet. Sie dürfen jetzt bis zu 1.300 € pro Monat verdie­nen.

Hinweis: Die wohl wichtigste Neuerung für Midijobber betrifft jedoch die Rentenansprüche, die nun so ausgestaltet sind, als hätten die Midijob­ber den vollen Arbeitnehmeranteil in die Rentenversicherung eingezahlt.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen hat ein gut aufgestellten Team im Bereich der Lohnbuchführung und berät Sie gerne zu diesen und weiteren Fragen.

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Allgemein

Bürowandertag am 30. August 2019

"Raus in die Natur um den Spätsommer zu genießen" - das war das Motto unseres diesjährigen Bürowandertages.

Los ging's bei strahlendem Sonnenschein von Waake aus durch das Weisswassertal nach Ebergötzen. In Ebergötzen besuchten wir das Brotmuseum, wo wir auch erfahren konnten, wie seinerzeit mittels Wasser-/und Bockwindmühle das Getreide gemahlen wurde. Das Café „Auszeit“ erwartete uns nach der Führung mit einem leckeren, hausgemachten Kuchenbuffet – sehr zu empfehlen. Vom Cafe ging der Fußmarsch weiter Richtung Seeburg zum gemütlichen Beisammensein und Ausklang des Tages am Graf Isang. Bei Grillbuffet, kühlen Drinks oder einer Bootstour auf dem See im Sonnenuntergang, ging ein toller Tag zu Ende.

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Allgemein

3. Gutingi classics am 17. August 2019

26.08.2019

Am Samstag, dem 17. August 2019, startete um 8 Uhr morgens die 3. Gutingi classics Young- & Oldtimer-Rallye, die von dem Autohaus Peter, der DINO GmbH, der AP-CAR-DESIGN GmbH und der Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner, organisiert wurde. Der Startschuss fiel in der Industriestraße bei der DINO GmbH, dann führte die 160 km lange Strecke von Göttingen durch aus Eichsfeld. Der erste Zwischenstopp wurden in Uder/Thüringen am Knorrschen Haus eingelegt, wo die erste Sonderprüfung absolviert werden musste sowie eine Verkehrskontrolle durchgeführt wurde. Nach einer kleinen Stärkung im Autohaus Peter in Heilbad Heiligenstadt ging die Fahrt nach Etzelsbach/Thüringen zur 2. Sonderprüfung. Im Verlaufe der Rallye waren anhand eines Roadbooks Aufgaben zu erfüllen, die viele vor kniffelige Herausforderungen stellte. Ziel war am Abend wieder das Autohaus Peter in Göttingen. Dort fand auch die After-Race-Party statt, auf der die Gewinner der Rallye ihre Pokale überreicht bekamen. Neben dem besten Ergebnis der Herausforderungen aus dem Roadbook, wurde auch das beste Team-Outfit und das schönste Fahrzeug prämiert. Für das leibliche Wohl sorgte das Freizeit In und die musikalische Umrahmung wurde von Andi Wölk & Freunden übernommen.

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News für Ärzte

Anästhesisten – Honorar­ärzte im Kranken­haus sind regel­mäßig sozial­versicherungs­pflichtig

15.08.2019

Bei einer Tätigkeit als Arzt ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht von vornherein wegen der besonderen Qualität der ärztlichen Heilkunde als Dienst „höherer Art“ ausgeschlossen. Ein ent­scheidendes Kriterium zur Beurteilung der Sozialversicherungspflicht ist laut Bundessozialgericht (BSG), ob die Betroffenen weisungsgebun­den bzw. in eine Arbeitsorganisation eingegliedert sind. Das sei bei Ärz­ten im Krankenhaus der Fall, weil sie durch die dortigen Strukturen kei­nen unternehmerischen Einfluss hätten. Anästhesisten seien so bei­spielsweise bei einer Operation zumeist Teil eines Teams, das arbeits­teilig unter der Leitung eines Verantwortlichen zusammenarbeite.

Im Urteilsfall war eine Anästhesistin wiederholt im Tag- und Bereit­schaftsdienst vornehmlich im OP tätig. Als Honorarärztin nutzte sie bei ihrer Tätigkeit zudem überwiegend personelle und sachliche Ressour­cen des Krankenhauses. Entsprechend war die Ärztin hier - wie die beim Krankenhaus angestellten Ärzte - vollständig in den Betriebsablauf ein­gegliedert. Bei ihrer Tätigkeit als Honorarärztin im Krankenhaus gab es demnach keine unternehmerischen Entscheidungsspielräume.

Die Höhe des Honorars war nur eines von vielen in der Gesamtwürdi­gung zu berück­sichtigenden Indizien und in diesem Fall nicht ausschlag­gebend.

Hinweis: Auch die Tätigkeit als Stationsarzt setzt nach Ansicht des BSG regelmäßig vor­aus, dass sich die Betroffenen in die vorgegebenen Strukturen und Abläufe einfügen.

Das BSG weist darauf hin, dass ein Fachkräftemangel im Gesundheits­wesen keinen Einfluss auf die rechtliche Beurteilung dieser Fragestel­lung hat. Sozialrechtliche Regelungen zur Versicherungs- und Beitrags­pflicht könnten nicht außer Kraft gesetzt werden, um eine Steigerung der Attraktivität des Berufs durch eine von Sozialversicherungsbeiträgen „entlastete“ höhere Entlohnung zu ermöglichen.

Hinweis: Neben der Honorarhöhe ist die Eingliederung in die Arbeits­einheit des Krankenhauses im Rahmen der Würdigung der Gesamtver­hältnisse ausschlaggebend. Im Zweifel hilft nur ein Statusfeststellungs­verfahren durch einen Träger der Sozialversicherung, um Rechtssicher­heit zu erlangen.

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Steuernews

Ferienjobs sind für Schüler sozialversicherungsfrei

15.08.2019

Schüler können in den Ferien im Rahmen eines zeitlich geringfügi­gen ‑ d. h. kurzfristigen ‑ Beschäftigungsverhältnisses unbegrenzt Geld verdienen, ohne sozialversicherungspflichtig zu werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Dauer des Ferienjobs bei einer Arbeitswoche von min­destens fünf Tagen höchstens drei Monate beträgt. Bei einer Arbeitswoche unter fünf Tagen dürfen gesamt 70 Arbeitstage nicht über­schritten werden. Eine geringfügige Beschäftigung liegt jedoch nicht mehr vor, wenn diese berufsmäßig ausgeübt wird und das Arbeitsentgelt 450 € im Monat übersteigt.

Wird die Beschäftigung in einem Kalenderjahr über diesen kurzen Zeit­raum hinaus fortgesetzt und ein Arbeitsentgelt von bis zu 450 € im Monat gezahlt, sind die Vorschriften für die sog. Minijobs anzuwenden.

Beispiel: Schüler Paul arbeitet erstmals in den Sommerferien vom 20. Juni bis 2. August 2019 montags bis freitags in einer Firma und erhält dafür ein Entgelt von insgesamt 1.000 €. Es entsteht keine Sozialversi­cherungspflicht, weil er nicht mehr als drei Monate arbeitet. Am 1. Oktober 2019 vereinbaren sie, dass Paul fortan für monatlich 450 € weiterarbeitet. Ab diesem Tag hat der Arbeitgeber pauschale Sozialver­sicherungsabgaben, Pauschalsteuer und Umlagen an die Minijob‑Zentrale der Bundesknappschaft zu entrichten. Außerdem wird ein Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung einbehalten, sofern Paul keine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragt.

Hinweis: Die sozialversicherungsrechtlichen Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen (drei Monate oder 70 Arbeitstage) gelten nun auch über den 31. Dezember 2018 hinaus dauerhaft.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen steht Ihnen mit ihren erfahrenen MitarbeiterInnen in der Lohn- und Personalabteilung für weitere Fragen hierzu gern zur Verfügung.

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Steuernews

Grundstücks­schenkungen zwischen Geschwis­tern können grund­erwerb­steuerfrei sein

15.08.2019

Eine Mutter hatte ihrem Sohn und ihrer Tochter zu gleichen Teilen ein Grundstück übertragen. Jahre später übertrug sie ein zweites Grund­stück auf ihre Tochter, verbunden mit der Auflage, dass die Tochter ihre Grundstückshälfte aus der ersten Grundstücksübertragung auf ihren Bruder zu übertragen hatte. Diesen Erwerb sollte sich der Bruder beim Tod der Mutter auf seinen Pflichtteilsanspruch anrechnen lassen. Das Finanzamt unterwarf die Grundstücksübertragung der Schwester auf ihren Bruder der Grunderwerbsteuer, weil Grundstücksübertragungen unter Geschwistern nicht grunderwerbsteuerbefreit seien.

Der Bundesfinanzhof betrachtete den Übertragungsvorgang in seiner Gesamtheit und entschied, dass der Erwerb nicht der Grunderwerb­steuer unterlag. So kann eine Steuerbefreiung aufgrund einer Zusammenschau von grunderwerbsteuerrechtlichen Befreiungsvor­schriften gewährt werden, wenn sich der tatsächlich verwirklichte Grundstückserwerb als abgekürzter Übertragungsweg darstellt und die unterbliebenen Zwischenerwerbe, wenn sie durchgeführt worden wären, ebenfalls steuerfrei geblieben wären.

Im entschiedenen Fall war der erste unterbliebene Zwischenschritt die (Rück-)Übertragung des hälftigen Grundstücks von der Tochter auf ihre Mutter, der zweite unterbliebene Zwischenschritt die unentgeltliche Übertragung dieses Grundstücksteils von der Mutter auf ihren Sohn. Beide Schritte wären grunderwerbsteuerfrei geblieben. In der Zusam­menschau betrachtet, war daher die von der Tochter erfüllte Auflage lediglich die unentgeltliche Grundstücksübertragung von der Mutter auf ihren Sohn.

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Steuernews

Anforderungen an Leistungs­beschrei­bung in einer Rech­nung

15.08.2019

Die Leistung, über die in einer Rechnung abgerechnet wird, muss so genau sein, dass eine Identifizierung eindeutig und leicht möglich ist. Eine grobe Beschreibung reicht nicht aus. Auch eine nur monatsweise zusammengefasste Abrechnung genügt in der Regel nicht. Zwar kann als Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung der Kalendermonat angegeben werden. Diese steuerlich zulässige Erleichterung beschränkt sich allerdings vornehmlich auf Dauerschuldverhältnisse, wie z. B. längere Wartungsverträge.

Dies ergibt sich aus einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg. Es hatte über die Zulässigkeit des Vorsteuerabzugs aus Rechnungen von Sub­unternehmern bei einem Containerentladedienst zu entscheiden. Der Vorsteuerabzug war in diesem Fall auch deshalb zu versagen, weil das Gericht davon ausgehen musste, dass es sich um ein Scheinunterneh­men handelte.

Der Bundesfinanzhof muss möglicherweise abschließend entscheiden.

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Steuernews

Verzicht auf die Erstattung von Krankheitskosten ist nicht zwangsläufig

12.07.2019

Bekanntermaßen lassen sich Beiträge zur Krankenversicherung als Sonderausgaben vom Gesamtbetrag der Einkünfte abziehen und min­dern so das zu versteuernde Einkommen. Des Weiteren kann man Krankheitskosten, die die Versicherung nicht übernimmt, als außerge­wöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen. Allerdings gelten hierbei sehr strenge Nachweisanforderungen und die Aufwendungen wirken sich nur dann steuermindernd aus, wenn sie die zumutbare Belastung übersteigen.

Ein Ehepaar hatte die Idee, sich seine Krankheitskosten (freiwillig) nicht von der privaten Krankenversicherung erstatten zu lassen, um in den Genuss einer Beitragsrückerstattung zu kommen. Die dadurch selbst­getragenen Aufwendungen wollten die Eheleute als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Sowohl das Finanzamt als auch das Finanzgericht Niedersachsen wiesen den Antrag jedoch ab.

Eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Kosten als außer­gewöhnliche Belastungen ist nämlich deren Zwangsläufigkeit. Da sich die Eheleute ihre Ausgaben aber durchaus hätten erstatten lassen kön­nen, fehlte es im Streitfall an der Zwangsläufigkeit. Nur wenn es ihnen nicht zumutbar gewesen wäre, ihren Erstattungsanspruch bei der Kran­kenkasse durchzusetzen, hätten die selbstgetragenen Krankheitskosten zu außergewöhnlichen Belastungen geführt. Der Verzicht aus wirtschaft­licher Erwägung verhinderte also den steuerlichen Abzug.

Hinweis: In der Steuerberatungsgesellschaft Quattek und Partner beraten wir Sie gern zu der Frage, inwiefern selbstgetragene Krankheitskosten im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden können.

 

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News für Ärzte

Auslän­dische Gast­ärztin – ohne Gegen­leistung ist ein Stipen­dium nicht steuerbar

12.07.2019

Sobald man in Deutschland eine Erwerbstätigkeit aufnimmt, will sich auch der Fiskus ein Stück vom Kuchen abschneiden. In einem Streitfall vor dem Finanzgericht Niedersachsen (FG) wollte das Finanzamt sogar Zahlungen an eine Ärztin besteuern, die in Deutschland gar nicht erwerbstätig sein durfte.

Eine Gastärztin aus Libyen absolvierte hier eine Facharztweiterbildung. Da sie mit ihrer Aufenthaltserlaubnis nicht erwerbstätig sein durfte, erhielt sie kein Geld vom Krankenhaus. Der libysche Staat unterstützte sie aber mit einem Stipendium - in der Hoffnung, dass sie eines Tages nach Libyen zurückkehren und das erworbene Wissen dort einsetzen würde. Dieses Stipendium wollte das Finanzamt besteuern.

Allerdings erkannte das FG keinerlei im deutschen Steuerrecht veran­kerte Einkunftsart. Das Stipendium wurde freiwillig und ohne Gegen­leistung vom libyschen Staat gezahlt und diente der Unterhaltssiche­rung der Ärztin. Nach Auffassung des FG ist ein Leistungsaustausch notwendig, um eine Besteuerung vornehmen zu können. Ein Leistungs­austausch hätte angenommen werden können, wenn eine Rückkehr­pflicht oder bei einem Verbleiben in Deutschland eine Rückzahlungs­pflicht bestanden hätte. Da im Streitfall nichts davon zutraf, war das Sti­pendium der Gastärztin nicht steuerbar - das Finanzamt ging leer aus.

Hinweis: Die Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB informiert Sie gerne ausführlicher über die steuerliche Komponente von Stipendien. Manche sind steuerfrei, andere dagegen steuerpflichtig.

 

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Allgemein

Göttinger Altstadtlauf am 03.07.2019

08.07.2019

Auch Quattek & Partner war beim 31. Göttinger Altstadtlauf wieder dabei. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und super Stimmung gingen 15 Läufer an den Start und erbrachten tolle sportliche Leistungen!

 

 

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Allgemein

Halbmarathon in Hamburg

08.07.2019

Zum ersten Mal waren unsere Quattek-Läufer beim 25. hella Hamburg Halbmarathon am 30. Juni 2009 mit dabei. Start war um 10 Uhr an der Reeperbahn, wo die Temperaturen bereits bei 28°C lagen und schnell auf 34°C gestiegen sind. Insgesamt gingen 8402 Läufer an den Start. Ziel war das Messegelände/Jungiusstraße. Respekt an unsere zwei Läufer, dass sie sich diesem Wetter gestellt haben!

 

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Steuernews

Arbeitszeit­erfassung: EuGH schafft neue Pflicht für Unter­nehmen

28.06.2019

Überstunden oder Grenzen der Arbeitszeit: Zur Kontrolle müssen Unternehmen Systeme zur Arbeitszeiterfassung einführen, hat der EuGH entschieden. Unternehmen sind verpflichtet, anhand von Arbeitszeiterfassungssystemen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu protokollieren. Nur so könne die Wirksamkeit des Unionsrechts garantiert werden, entschied der EuGH. Die Folgen des Urteils für Arbeitgeber erläutert Rechtsanwältin Claudia Knuth.

Mit Urteil vom 14. Mai 2019 (C-55/18) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die Mitgliedstaaten Arbeitgeber dazu verpflichten müssen, ein System einzurichten, mit dem die tägliche Arbeitszeit der Mitarbeiter gemessen werden kann. Die Mitgliedstaaten müssen alle erforderlichen Maßnahmen treffen, dass den Arbeitnehmern die täglichen und wöchentlichen Mindestruhezeiten und die Obergrenze für die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit der Arbeitszeitrichtlinie tatsächlich zugutekommen. Nur so könne der durch die EU-Grundrechtecharta und die Arbeitszeitrichtlinie bezweckte Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer tatsächlich einer Kontrolle durch Behörden und Gerichte zugeführt werden.

Arbeitszeiterfassung zum Schutz der EU-Arbeitnehmerrechte
Ohne ein System, das die tägliche Arbeitszeit misst, sei es äußerst schwierig oder gar praktisch unmöglich, dass Arbeitnehmer ihre Rechte durchsetzen können, so der EuGH. Für die Frage, ob die Mindestruhezeiten oder die wöchentliche Höchstarbeitszeit eingehalten sind, sei die objektive und verlässliche Feststellung der täglichen und wöchentlichen Arbeitsstunden daher unerlässlich. Eine Regelung, die keine Verpflichtung der Arbeitgeber vorsehe, die Arbeitszeit systematisch zu erfassen, gefährde mithin den Schutzzweck der Arbeitszeitrichtlinie (Schutz von Sicherheit und Gesundheit).

Ein System zur Arbeitszeiterfassung erleichtere den Arbeitnehmern im Zweifelsfall den Nachweis der Überschreitung von Arbeits- bzw. Unterschreitung von Ruhezeiten und biete Behörden und Gerichten ein wirksames Mittel zur Kontrolle. Die Mitgliedsstaaten müssen Arbeitgeber daher verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches System einzurichten, mit dem die von jedem Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann.

EuGH: Alle Arbeitnehmer sind von der Arbeitszeiterfassung betroffen
Der EuGH dehnt den Umfang der Rechtsprechung aus. Der Generalanwalt hatte – wie auch der nationale Gerichtshof – die Vorlagefragen lediglich bezogen auf Vollzeitarbeitnehmer, "die nicht ausdrücklich individuell oder kollektiv die Leistung von Überstunden akzeptiert haben und die keine mobilen Arbeitnehmer" sind (Schlussanträge vom 31. Januar 2019, Az. C-55/18, Rn. 29). Der EuGH ist dem Generalanwalt zwar in Bezug auf die zusammenhängende Prüfung der Vorlagefragen gefolgt, bezieht seine Antwort jedoch auf die täglich geleistete Arbeitszeit jedes Arbeitnehmers. Die durch den Nationalen Gerichtshof und den Generalanwalt bereits ausgeklammerten individual- bzw. kollektivrechtlichen Vereinbarungen sowie mobile Arbeitnehmer fanden in der Zusammenfassung der Vorlagefragen durch den EuGH jedenfalls keine Berücksichtigung.

Arbeitszeitmodelle müssen angepasst werden
Ähnlich dem spanischen Recht sieht das derzeitige deutsche Recht in § 16 Abs. 2 S. 1 ArbZG vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, die über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer (also Überstunden und Mehrarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit) zu erfassen. Eine darüber hinausgehende Verpflichtung zur Aufzeichnung der Arbeitszeit findet sich, außer für die nach § 17 MiLoG erfassten Wirtschaftsbereiche, im deutschen Recht nicht.

Nach der Rechtsprechung des EuGH ist die gesamte Arbeitszeit vollständig zu dokumentieren. Bereits bestehende Zeiterfassungssysteme müssen gegebenenfalls geändert werden. Sofern eine Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeit vereinbart ist, könnte Anpassungsbedarf bestehen. Flexible Arbeitszeitmodelle müssen möglicherweise neu durchdacht werden, von dem bürokratischen Aufwand, den eine Arbeitszeiterfassung eines jeden Mitarbeiters mit sich bringt, ganz abgesehen.

Fazit: Rückschritt für die Flexibilität

Die Entscheidung des EuGH ist ein Rückschritt für die digitale Arbeitswelt, die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes sind in vielerlei Hinsicht nicht mehr vereinbar mit flexiblen Arbeitszeitmodellen. Homeoffice und mobiles Arbeiten haben bereits Einzug in den Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter gefunden. Durch die Verpflichtung zur aktiven Zeiterfassung könnte diese neue Flexibilität wieder stark eingegrenzt werden.

Abzuwarten bleibt, wie der deutsche Gesetzgeber die Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung ausgestalten wird. Jedenfalls betonte der EuGH, dass es den Mitgliedsstaaten obliegt, konkrete Modalitäten der Umsetzung eines solchen Systems zu treffen und den Besonderheiten des Tätigkeitsbereichs und der Größe bestimmter Unternehmen Rechnung zu tragen.

Hinweis: EuGH, Urteil vom 14.05.2019 in der Rechtssache C 55/18

 

Die Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft in Göttingen hat seit vielen Jahren einen Schwerpunkt im Bereich Personalwesen! Wir stehen Ihnen gern für nähere Informationen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnung Ihrer Mitarbeiter zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

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News für Ärzte

Bundesmantel­vertrag regelt Anstellung von Zahn­ärzten neu

29.05.2019

Der zwischen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen geschlossene Bundesmantel­vertrag Zahnärzte ist zum 05.02.2019 geändert worden. Am Vertrags­zahnarztsitz können nun drei (statt bisher zwei) vollzeitbeschäftigte Zahnärzte bzw. teilzeitbeschäftigte Zahnärzte in einer Anzahl angestellt werden, die höchstens der Arbeitszeit von drei vollzeitbeschäftigten Zahnärzten entspricht.

Nach dem Mantelvertrag ist der Vertragszahnarzt unter anderem zur persönlichen Praxisführung verpflichtet. Er soll die angestellten Zahn­ärzte bei der Leistungserbringung persönlich anleiten und überwachen. Möchte der Vertragszahnarzt zum Beispiel vier vollzeitbeschäftigte Zahnärzte anstellen, muss er dem Zulassungsausschuss vor Erteilung der Genehmigung nachweisen, durch welche Vorkehrungen die persön­liche Praxisführung gewährleistet wird.

Die Neuregelung passt sich damit weitgehend den geltenden Bestim­mungen bei den Humanmedizinern an. Gleichzeitig wird damit eine patientenorientierte Weiterentwicklung der Versorgung ermöglicht. Die Änderung trägt gleichzeitig den Wünschen junger Zahnärztinnen und Zahnärzte Rechnung, die zu Beginn ihres Berufslebens oder vor einer Niederlassung als Selbständige zunächst oft als Angestellte im Team arbeiten wollen. Den Angestellten werden zudem flexible Arbeitszeit­modelle ermöglicht.

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Steuernews

Ehegatten-Arbeitsverhältnis

29.05.2019

Überlassung eines Dienstwagens an Minijobber ist nicht fremdüblich

Viele Freiberufler schließen Arbeitsverträge mit nahen Angehörigen ab. Die Lohnzahlungen an den Angehörigen können als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Die Finanzämter erkennen diese Arbeitsverhältnisse nur an, wenn sie fremdüblich (wie unter fremden Dritten) vereinbart und auch tatsächlich „gelebt“ werden.

Nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) ist ein Arbeitsverhältnis zwischen Ehegatten steuerlich nicht anzuerkennen, wenn ein Ehegatte als Minijobber im Betrieb des anderen mitarbeitet und einen Firmenwagen zur uneingeschränkten Privatnutzung (ohne eigene Kostenbeteiligung) erhält. In diesem Fall ist das Beschäftigungsverhältnis nicht fremdüblich. Im Streitfall hatte ein Einzelhändler seine Ehefrau als Büro- und Kurierkraft mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von neun Stunden und einem Monatslohn von 400 EUR in seinem Betrieb eingestellt. Die Ehefrau konnte einen Dienstwagen kostenlos uneingeschränkt privat nutzen. Ihr Mann berechnete den Privatnutzungsvorteil aus der Dienstwagenüberlassung nach der 1-%-Methode und rechnete ihn auf den monatlichen Lohnanspruch von 400 EUR an. In seiner Gewinnermittlung zog er den vereinbarten Arbeitslohn als Betriebsausgabe ab.
Das Finanzamt erkannte den Betriebsausgabenabzug nicht an und wurde darin vom BFH bestätigt. Wegen der uneingeschränkten und eigenbeteiligungsfreien Dienstwagennutzung sei das Arbeitsverhältnis nicht als fremdüblich anzusehen. Arbeitsverträge zwischen nahen Angehörigen müssten für die steuerrechtliche Beurteilung hinsichtlich der wesentlichen Vereinbarungen und der tatsächlichen Durchführung dem entsprechen, was fremde Dritte vereinbaren würden. Diesem Fremdvergleich hielt das Arbeitsverhältnis nicht stand. Ein Arbeitgeber ist im Regelfall nur dann bereit, einem Arbeitnehmer die private Nutzung eines Dienstfahrzeugs zu gestatten, wenn die hierfür kalkulierten Kosten (z.B. Kraftstoff für Privatfahrten) zuzüglich des Barlohns in einem angemessenen Verhältnis zum Wert der erwarteten Arbeitsleistung stehen.
Bei einer nur geringfügig entlohnten Arbeitsleistung wie im Urteilsfall steigt das Risiko des Arbeitgebers, dass sich die Überlassung eines Firmenfahrzeugs für ihn (wegen einer unkalkulierbaren intensiven Privatnutzung des Pkw durch den Arbeitnehmer) wirtschaftlich nicht mehr lohnt.

Hinweis: Eine unbeschränkte und eigenbeteiligungsfreie Dienstwagenüberlassung zu privaten Zwecken bringt also die steuerliche Anerkennung von Ehegatten-Arbeitsverhältnissen auf der Basis von Minijobs zu Fall. Der Arbeitgeber-Ehegatte kann dieser Konsequenz entgegensteuern, indem er beispielsweise eine Privatnutzungsbeschränkung ausspricht oder den Arbeitnehmer-Ehegatten zu Zuzahlungen für Privatfahrten verpflichtet.

Sollten Sie hierzu Fragen haben, steht Ihnen Ihr Steuerberater in Göttingen, die Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, beratend zur Seite.

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Allgemein

Laufen fürs Leben – Lauf gegen Krebs

27.05.2019

Laufen ! Helfen ! Gutes tun ! - Unter diesem Motto fand am Samstag, den 25. Mai 2019 der Göttingern Lauf gegen Krebs statt. Unser Team konnte bei bestem Wetter und guter Stimmung viele Runde laufen und walken für einen guten Zweck.

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Allgemein

Lesung, Wein & Musik – Händelfestspiele 2019

21.05.2019

Am 20. Mai 2019 fand in Bremers Weinkellerei am Wall im Rahmen der Internationalen Händelfestspiele eine Veranstaltung statt zum Thema "Lesung, Wein & Musik - Tödliche Sonate". In gemütlicher Runde bei einem Glas Wein lauschten wir den Klängen der Violine, gespielt von Natasha Korsakova. Sie spielte Melodien u. a. von Johann Sebastian Bach und Heinrich Wilhelm Ernst. Daneben las Florian Eppinger Auszüge aus dem Buch "Tödliche Sonate" vor.

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Allgemein

33. Göttinger Frühjahrslauf am 19.05.2019

21.05.2019

Bei blauem Himmel und Sonnenschein ist unser "Quattek-Team" bei der 33. Auflage des Göttinger Frühjahrsvolkslauf erfolgreich an den Start gegangen.

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Allgemein

Brockenaufstieg 2019

27. Mai 2019

Zum 4. mal war eine Gruppe der Quattek & Partner Steuerberatungs­gesellschaft mbB beim Brockenaufstieg dabei. Am 25. Mai 2019 starteten wir um 6 Uhr vom Nordcampus in Göttingen und wanderten über Nikolausberg nach Ebergötzen und Obernfeld, bis wir schließlich nach 49 km Bad Lauterberg erreichten. Am nächsten Tag führte die Strecke von 38 km durch den wunderschönen Nationalpark Harz bis hoch auf den Brocken! Es waren zwei schöne Tage, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen.

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News für Ärzte

Bedrohlicher Befund – Informations­pflicht besteht auch nach Behand­lungsende

8. Mai 2019

Wie hat ein Arzt zu reagieren, wenn er zu einem Patienten nach Ende des Behandlungsvertrags Arztbriefe mit bedrohlichen Befunden und gegebenenfalls angeratener Behandlung erhält? Diese Frage hat der Bundesgerichtshof (BGH) im folgenden Fall beantwortet.

Ein Patient suchte seine Hausärztin mit Beschwerden im linken Bein und Fuß auf und wurde von ihr an einen Facharzt überwiesen. Eine Unter­suchung zeigte eine Geschwulst in der linken Kniekehle, die im Klinikum operativ entfernt wurde. Über die Bösartigkeit des Tumors wurde die Hausärztin später mittels Arztbriefen vom Klinikum mit dem Hinweis unter­richtet, der Patient solle in einem onkologischen Spezial­zentrum vorstellig werden. Die Hausärztin informierte den Patienten jedoch nicht bzw. erst über ein Jahr später. Erst danach konnte der Patient im Universitäts­klinikum weiterbehandelt werden.

Daraufhin verklagte der Patient die Hausärztin. Sie habe die Bekannt­gabe der in dem zweiten Arztbrief enthaltenen Informationen an ihn behand­lungsfehlerhaft unterlassen. Mit seiner Klage machte er Ansprüche auf Schmerzensgeld, weiteren Schadenersatz sowie Fest­stellung und Freistellung von vorgerichtlichen Kosten geltend. Während die Vorinstanz der Klage teilweise stattgab, wies das Berufungsgericht diese ab. Die Ärztin habe keinen groben Behandlungsfehler gemacht. Es sei nachvoll­ziehbar, dass die Beklagte in der gegebenen Situation untätig geblieben sei; so etwas könne unter den gegebenen Umständen im alltäglichen Ablauf passieren.

Der BGH sah das anders. Die Hausärztin habe ihre ärztlichen Pflichten verletzt, weil sie ihren Patienten nicht über die Diagnose eines malignen Nervenscheidentumors und die Behandlungsempfehlungen des Klini­kums informiert hatte. Sie hätte sicherstellen müssen, dass der Patient unver­züglich von der bedrohlichen Diagnose sowie von den angerate­nen ärztlichen Maßnahmen Kenntnis erlangte. Es sei ein (schwerer) ärztlicher Behandlungsfehler, wenn der Patient über einen bedrohli­chen Befund nicht informiert werde, der Anlass zu umgehenden und umfassenden ärztlichen Maßnahmen gebe.

Hinweis: Das Arzt-Patienten-Verhältnis endet also nicht mit der formal­juristischen Beendigung des Behandlungsvertrags. Ein Arzt ist gut beraten, Befundbriefe (grundsätzlich) auch nach Beendigung des Behand­lungsfalls an den Betroffenen weiterzuleiten und diese Weiter­leitung nachweisbar zu gestalten.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen steht Ihnen hierzu gern beratend zur Verfügung.

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Steuernews

Schätzungs­befugnis bei fehlen­den Programmier­protokollen eines Bargeld­intensiven Betriebs mit moder­nem PC-Kassen­system

8. Mai 2019

Die einzelne Aufzeichnung eines jeden Barumsatzes kann nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs unzumutbar sein. Wird jedoch ein modernes PC-Kassensystem eingesetzt, das sämtliche Kassenvor­gänge einzeln und detailliert aufzeichnet, ist eine Berufung auf die Unzu­mutbarkeit der Aufzeichnungsverpflichtung nicht (mehr) möglich.

Fehlen Programmierprotokolle für ein solches elektronisches Kassensys­tem, berechtigt dies zu einer Hinzuschätzung von Umsätzen, wenn eine Manipulation der Kassen nicht ausgeschlossen werden kann. Ein weite­res Indiz für eine nicht ordnungsgemäße Kassenführung ist z. B. die Exis­tenz diverser Überwachungsvideos in den Betriebsräumen des Unter­nehmens, wonach Mitarbeiter zahlreiche Bezahlvorgänge nicht im Kas­sensystem erfasst hatten. Unter diesen Voraussetzungen besteht aus­reichend Anlass, die sachliche Richtigkeit der Buchführung zu beanstan­den. Eine Hinzuschätzung von Umsatz und Gewinn auf der Grundlage einer Nachkalkulation ist insoweit zulässig.

(Quelle: Beschluss des Finanzgerichts Hamburg)

Quattek & Partner, Ihr Steuerberater in Göttingen, berät Sie gern zu diesem Thema.

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Steuernews

Job-Ticket ab 2019 steuerfrei

8. Mai 2019

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern ab 2019 den Weg zur Arbeit steu­erlich schmackhaft machen. Zuschüsse und Sachbezüge für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Linienverkehr, etwa mittels Job‑Ticket, sind seit Jahresbeginn von der Steuer befreit. Die Steuerbefreiung umfasst auch private Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr. Ziel ist es, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten und mittelbar auch Umwelt- und Verkehrsbelastungen zu senken. Die Steuerbefreiung gilt jedoch nur, wenn Arbeitgeber die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbringen. Sie gilt daher nicht für Arbeitgeberleistungen, die durch Umwandlung des ohne­hin geschuldeten Arbeitslohns finanziert werden. Für Arbeitgeber hat das den Vorteil, dass sie das Job‑Ticket nicht mehr in die monatliche 44 EUR-Freigrenze für ihre Mitarbeiter einbeziehen müs­sen. Auch eine etwaige pauschale Besteuerung fällt weg.

Hinweis: Arbeitnehmer sollten wissen, dass die steuerfreie Leistung im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung auf die Entfernungspau­schale angerechnet wird. Ihr Werbungskostenabzug mindert sich ggf. entsprechend.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen steht Ihnen hierzu gern beratend zur Verfügung.

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Allgemein

Praxisbörse 2019

27. Mai 2019

Am 22. Mai 2019 waren wir, die Quattek & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB, auf der zentralen Karrieremesse der Universität Göttingen mit einem Stand vertreten. Wir gaben Studierenden und Absolventen die Möglichkeit, sich mit uns im persönlichen Gespräch über ihre berufliche Zukunft auszutauschen. Ob Praktika oder Werksstudententätigkeit - zusammen finden wir einen passenden Weg in unser Unternehmen.

Weitere Informationen: Praxisbörse Uni Göttingen

 

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Steuernews

Steuertipp: Sonderausgaben

23. April 2019

Wer Geld, Sachwerte oder seine Arbeitszeit spendet, möchte die milde Gabe in der Regel auch steuerlich absetzen. Damit das gelingt, müssen einige Regeln beachtet werden, die die Steuerberaterkammer Stuttgart kürzlich auf den Punkt gebracht hat:

  • Empfänger und Zweck: Zunächst einmal muss die Spende an steuerbegünstigte Organisationen (z.B. gemeinnützige Vereine) fließen und einen religiösen, wissenschaftlichen, gemeinnützigen, kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zweck fördern.
  • Spendenhöhe: Während bei Geldspenden die Höhe der Spende betragsmäßig feststeht, sind Sachspenden grundsätzlich mit dem Markt- bzw. Verkehrswert abziehbar. Bei neugekauften Gegen­ständen ist die Wertermittlung einfach, da der Einkaufspreis ange­setzt werden kann, der sich durch den Kaufbeleg nachweisen lässt. Werden gebrauchte Gegenstände gespendet, muss für den Spen­denabzug der Wert ermittelt werden, der bei einem Verkauf zu erzielen wäre.
  • Zeitspende: Wer seine Arbeitszeit spendet, muss im Vorfeld der Tätigkeit eine angemessene Vergütung mit der begünstigten Orga­ni­sation vereinbaren und später auf diese Vergütung verzichten. Die ausbleibende Vergütung ist dann der Spendenbetrag.
  • Spendenabzug: Spenden an politische Parteien sind besonders begünstigt. Sie sind zu 50 % (maximal 825 EUR pro Jahr, bei Zusam­menveranlagung: 1.650 EUR) direkt von der tariflichen Ein­kommen­steuer abziehbar. Darüber hinausgehende Beträge dürfen (begrenzt) als Sonderausgaben abgezogen werden. Alle anderen Spenden können bis zu einer Höhe von 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben abgesetzt werden.
  • Belege: Erstmals ab dem Veranlagungszeitraum 2017 müssen Steuerzahler ihrer Einkommensteuererklärung keine Spendenbe­schei­nigungen mehr beifügen. Nur auf Anforderung des Finanzamts müssen die Belege noch nachgereicht werden, weshalb es ratsam ist, die Spendenbescheinigungen aufzubewahren. Keine Spenden­quittung ist für Spenden bis 200 EUR (an gemeinnützige Organisa­tionen, staatliche Behörden oder politische Parteien) und Spenden in Katastrophenfällen erforderlich. In diesen Fällen muss als Spen­den­nachweis nur der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbe­stätigung der Bank (z.B. der Kontoauszug) aufbewahrt werden. Auch Nachweise über Onlinezahlungsdienste wie PayPal sind erlaubt.

Die Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen steht Ihnen hierzu gern beratend zur Verfügung.

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Steuernews

Umweltfreundliche Mobilität

23. April 2019

Um die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu fördern, hat der Gesetzgeber drei neue Steuervergünstigungen gesetzlich verankert, die ab 2019 beansprucht werden können:

  • Jobtickets: Leistungen des Arbeitgebers für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers mussten bislang als Arbeitslohn versteuert werden und konnten steuerlich nur dann außen vor bleiben, wenn sie die Freigrenze von 44 EUR pro Monat nicht überstiegen (zusammengerechnet mit anderen Sachbe­zügen). Ab 2019 bleiben Arbeitgeberzuschüsse für Pendel­fahrten zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (im Linienver­kehr) steuerfrei, sofern sie dem Arbeitnehmer zusätzlich zum ohne­hin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden. Diese Befreiung gilt auch für private Fahrten mit einem Jobticket. Arbeitnehmer müssen die erhaltenen Arbeitgeberleistungen aber von der Entfernungspauschale abziehen, die sie als Werbungskosten geltend machen.
  • Dienstfahrräder: Die private Nutzung von betrieblichen (Elektro-) Fahrrädern ist für Arbeitnehmer jetzt steuerfrei möglich. Selbständi­ge müssen die private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads zudem nicht als Entnahme erfassen. Ist ein Elektrofahrrad allerdings ver­kehrs­rechtlich als Kfz einzuordnen, da es schneller als 25 km/h fährt, muss der Privatnutzungsvorteil nach den üblichen Regeln der Dienstwagen­besteuerung ermittelt werden (nach der 1-%-Methode oder nach der Fahrtenbuchmethode).
  • (Hybrid-)Elektrofahrzeuge: Die Privatnut­zung von Dienstwagen ist grundsätzlich mit 1 % des inländischen Kfz-Bruttolistenpreises je Kalendermonat zu versteuern. Dieser Nutzungsvorteil halbiert sich nach einer Neuregelung auf 0,5 % pro Monat, wenn ein Elektrofahr­zeug oder extern aufladbares Hybridelek­trofahrzeug genutzt wird. Sofern der Nutzungsvorteil nach der Fahrtenbuchmethode ermittelt wird, müssen bei der Berechnung der Kfz-Gesamtkosten nur die hälftigen Anschaffungskosten von (Hybrid-)Elektrofahrzeugen ein­bezogen werden, so dass auch der Privatnutzungsvorteil niedriger ausfällt. Die Halbierungsregeln gelten nur für zwischen dem 01.01.2019 und dem 31.12.2021 angeschaffte oder geleaste
    (Hybrid-)Elektrofahrzeuge.

In der Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner in Göttingen beraten wir Sie gern zu diesen und weiteren Themen.

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News für Ärzte

Bereitschaftsdienst bei Sportver­anstaltungen gilt als umsatz­steuerfreie Heil­behandlung

26. März 2019

In einem aktuellen Urteil hat der Bundesfinanzhof (BFH) die Grenzen der Umsatzsteuerfreiheit ausgeleuchtet, die für Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin bestehen.

Im Streitfall ging es um einen Arzt, der 2009 verschiedene Bereitschafts­dienste bei Sportveranstaltungen geleistet hatte. Zu seinen Aufgaben gehörten dabei die Vorabkontrolle des Veranstaltungsbereichs und die Beratung des Veranstalters hinsichtlich möglicher Gesundheitsgefahren. Während der Veranstaltung sollte der Arzt zudem frühzeitig Gefahren und gesundheitliche Probleme der anwesenden Personen erkennen und bei Bedarf ärztliche Hilfe leisten. Das Finanzamt des Mediziners wertete die Leistungen als umsatzsteuerpflichtig und wurde darin vom Finanzgericht (FG) bestärkt. Das FG schloss eine umsatzsteuerfreie Heilbehandlung mit dem Argument aus, der Arzt habe nur Anwesenheit und Einsatzbereit­schaft geleistet.

Der BFH hat das Urteil jedoch aufgehoben und dem Mediziner die Umsatz­steuerfreiheit zugestanden. Der ärztliche Notfalldienst habe unmit­tel­bar dem Schutz und der Aufrechterhaltung der menschlichen Gesund­heit gedient. Die Leistungen des Mediziners hätten darauf abge­zielt, gesundheitliche Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen, um sofort entsprechende Maßnahmen einzuleiten und damit den größtmög­lichen Erfolg einer (späteren) Behandlung sicherzustellen. Somit habe eine unmittelbare ärztliche Tätigkeit vorgelegen, die auch nur von einem Mediziner habe ausgeübt werden können.

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Steuernews

Zufluss des Arbeits­lohns bei Erhalt von Tank­gutscheinen vom Arbeit­geber für mehrere Monate im Voraus

25. März 2019

Werden einem Arbeitnehmer Tankgutscheine für mehrere Monate im Voraus überlassen, gilt der gesamte Sachbezug bereits bei Erhalt der Gutscheine als zugeflossen. Das ist auch dann der Fall, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Vereinbarung getroffen wurde, dass pro Monat immer nur ein Gutschein von max. EUR 44 (Sachbezugsfreigrenze) eingelöst werden darf.

Das Finanzamt vertrat in einem solchen Fall die Auffassung, dass die Sachbezugsfreigrenze überschritten sei und unterwarf die Zuwendung bei Hingabe der Pauschalsteuer von 30 %.

Das Sächsische Finanzgericht bestätigte die Auffassung des Finanzamts. Der Zufluss beim Arbeitnehmer erfolgte bereits mit Übergabe des Gutscheins, da der Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr darauf hatte, wie der Gutschein verwendet und wann er eingelöst wird. Die Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist lediglich arbeitsrechtlich von Bedeutung und hat keinen Einfluss auf die steuerliche Beurteilung.

Lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater in Göttingen, der Steuerberatungsgesellschaft Quattek & Partner, dahingehend beraten.

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Allgemein

Gesundmesse MENSCH

05. September 2018

Am 1./2. September 2018 fand die Gesundmesse MENSCH in der Lokhalle in Göttingen statt. Wir nahmen mit unserer Ärzte- und Aussteller-Lounge als Premium-Partner teil.

In gemütlicher Runde bei einem kleinen Imbiss, Smoothies und einem Glas Wein fanden gute Gespräche statt. Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Mitarbeitern für den tollen Einsatz!

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News für Ärzte

Krankenhaus: 328.500 Pflege­voll­kräfte für 19,5 Millionen Behandlungs­fälle

1. September 2018

Im Jahr 2017 versorgten 328.500 Pflegevollkräfte knapp 19,5 Millionen stationär im Krankenhaus behandelte Patienten. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 3.400 Pflegevollkräfte oder 1,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

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Allgemein

TOPAS – TOP Arbeitgeber Südniedersachsen

01. Februar 2017

Südniedersachsen Stiftung zeichnet Unternehmen zu Top-Arbeitgebern Südniedersachsens aus

„Die Generation Z begegnet Ihnen als Arbeitgeber und Vorgesetzten auf Augenhöhe“, weiß Frau Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt von der PFH, als sie das Resultat von Studien und Forschung in einem Impulsreferat beim Netzwerktreffen der Top Arbeitgeber Südniedersachsens (TOPAS) vorstellt. Die TOPAS Unternehmen haben am Freitag, den 27. Januar 2017 bei ihrem Netzwerktreffen in den Räumen der WRG in Osterode am Harz zusammengefunden, um das Zertifikat als TOP Arbeitgeber Südniedersachsens erneut zu erhalten.

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News für Ärzte

Umsatz­trächtige Neu-Medikamente

29. Februar 2016

Innovative Arzneimittel sind teuer und umsatzträchtig. Im vergangenen Jahr fielen vor allem neue Medikamte für die Hepatitis C-Therapie und innovative Kinasehemmer mit zwei beziehungsweise einer Milliarde Großhandelsumsatz besonders ins Gewicht.

Auch zur Therapie verschiedener Krebsarten im fortgeschrittenen Stadium und schwerer chronischer Erkrankungen gab es in 2015 einige neue Substanzen, die seit ihrer Einführung zu einen Umsatzvolumen von mehr als 62 Millionen Euro führten. Mit über 232 Millionen entfällt hingegen knapp 28 Prozent des Umsatzes in diesem Marktsegment auf den Kinasehemmer Imatinib, der bereits seit zehn Jahren zur Leukämie-Therapie eingesetzt wird. Dies geht aus dem aktuellen Branchenreport des Informationsdienstleisters INSIGHT Health hervor.

Für die neue Zukunft erwarten Experten vor allem neue Antineoplastika und Immunmodulatoren. Mit 87 Wirkstoffen sind hier fast dreimal so viele Innovationen in der Pipeline als im zweitstärksten Entwicklungsbereich Verdauungstrakt und Stoffwechsel. Zu den hoch spezialisierten Wirkstoffen mit vielen Neueinführungen sind auch die Orphan drugs zu zählen, die zur Therapie Seltener Erkrankungen eingesetzt werden.

(Insight Health / STB Web)

Artikel vom: 29.02.2016

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Steuernews

Beteiligungs­verlust als Werbungs­kosten des Arbeit­nehmers absetzbar

23. Februar 2016

Wer vergeblich versucht, sich durch die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft einen Vorstandsposten zu sichern, kann die entstandenen Kosten als vorweggenommene Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit abziehen. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln entschieden.

Der Kläger, ein angestellter Jurist, zahlte der A GmbH 75.000 Euro für eine 10-Prozent-Beteiligung an einer noch zu gründenden Aktiengesellschaft (AG). Im Gegenzug sollte er bei der AG eine Vorstandsposition mit einem jährlichen Bruttogehalt in Höhe von 90.000 Euro erhalten. Die GmbH verwendete das Geld jedoch abredewidrig zur Begleichung ihrer Schulden. Es kam weder zu einer Beteiligung des Klägers an der AG, noch zu seiner Anstellung als Vorstand. Da die GmbH den Betrag nicht mehr zurückzahlen konnte, machte der Kläger den Verlust in Höhe von 75.000 Euro in seiner Einkommensteuererklärung geltend. Das Finanzamt ordnete den Verlust der privaten Vermögensebene zu und lehnte die Berücksichtigung ab.

Enger Veranlassungszusammenhang

Das FG Köln gab der hiergegen erhobenen Klage jedoch statt und erkannte die vergeblichen Aufwendungen des Klägers als vorweggenommene Werbungskosten an (Urteil vom 21.10.2015, Az. 14 K 2767/12). Er sah einen engen Veranlassungszusammenhang zwischen den Aufwendungen für den fehlgeschlagenen Beteiligungserwerb und den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit. Dem Kläger sei es im Wesentlichen darum gegangen, eine adäquate nichtselbständige Arbeit zu finden und ein regelmäßiges Gehalt zu generieren. Die geplante Kapitalbeteiligung an der AG trete nach Auffassung des Senats dahinter zurück.

Der Senat hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Verfahrens gegen sein Urteil die Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) in München zugelassen, die dort unter dem Aktenzeichen VI R 1/16 anhängig ist.

(FG Köln / STB Web)

Artikel vom: 23.02.2016

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Allgemein

GREAT BARRIER RUN

11. September 2018

Am Samstag, den 15. September 2018 fand in Göttingen (Hochschulsportzentrum) der Great Barrier Run statt.

Das Team Quattek trat dort ebenfalls an - Wir zeigen, was in uns steckt !

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Steuernews

Kein Betriebs­ausgaben­abzug für Studienkosten der eigenen Kinder

Ein Unternehmensberater wollte die Kosten des BWL-Studiums seiner Kinder als Betriebsausgaben geltend machen, weil er mit ihnen vereinbart hatte, dass sie nach Abschluss des Studiums für eine gewisse Zeit in seinem Unternehmen arbeiten. Das Finanzgericht Münster erteilte ihm eine Absage.

Der Kläger ist als selbstständiger Unternehmensberater tätig. Seine beiden Kinder studierten Betriebswirtschaftslehre bzw. „Business and Management“ und waren daneben im väterlichen Unternehmen geringfügig beschäftigt. Der Kläger schloss mit beiden Kindern Vereinbarungen, wonach er die Studienkosten übernahm. Die Kinder verpflichteten sich im Gegenzug, nach Abschluss des Studiums für drei Jahre im Unternehmen tätig zu bleiben oder die Ausbildungskosten anteilig zurückzuzahlen. Das Finanzamt erkannte die als Betriebsausgaben geltend gemachten Ausbildungskosten nicht an, da es sich um nicht abziehbare Lebenshaltungskosten handele.

Private Sphäre intensiv berührt

Die Klage hatte in Bezug auf die Kosten des Studiums keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) Münster führte in seinem Urteil vom 15. Januar 2016 (Az. 4 K 2091/13 E) aus, dass Ausbildungskosten der eigenen Kinder keine Betriebsausgaben darstellten. Der Kläger sei unterhaltsrechtlich zur Übernahme der Kosten einer angemessenen Berufsausbildung seiner Kinder verpflichtet, so dass eine private Motivation vorgelegen habe. Die daneben bestehenden betrieblichen Erwägungen könnten allenfalls zu einer gemischten Veranlassung der Aufwendungen führen. Eine Trennung nach objektiven und scharfen Maßstäben sei jedoch nicht möglich, so dass es beim Abzugsverbot bleibe. Vor dem Hintergrund der unterhaltsrechtlichen Verpflichtung könne nicht davon ausgegangen werden, dass den Vereinbarungen nahezu ausschließlich betriebliche Erwägungen zu Grunde gelegen hätten. Vielmehr sei die private Sphäre derart intensiv berührt, dass eine lediglich unbedeutende private Mitveranlassung ausscheide. Zudem sei der vertraglich vereinbarte Rückzahlungsanspruch im Zweifel zivilrechtlich gar nicht durchsetzbar gewesen.

(FG Münster / STB Web)

Artikel vom: 23.02.2016

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News für Ärzte

Krankenkasse muss Wassergymnastik bewilligen

23. Februar 2016

Chronisch kranke und behinderte Menschen, die über einen Funktionsgymnastikkurs auf Kosten der Krankenkasse dauerhaft medizinisch notwendige Übungen erlernt haben, haben nach einer gewissen Zeit Anspruch auf einen Auffrischungskurs. Das hat das Sozialgericht Mainz entschieden.

Die beklagte Krankenkasse bewilligte dem an Psoriasis-Arthritis – einer entzündlichen Gelenkerkrankung – leidenden Kläger in der Vergangenheit für insgesamt vier Jahre die Übernahme der Kosten für ein zweimal wöchentliches Funktionstraining in Form von Wassergymnastik. Einen erneuten Antrag des Klägers lehnte sie aber mit der Begründung ab, dass der Kläger die entsprechenden Übungen zwischenzeitlich erlernt habe. Er sei nun in die Lage, diese selbstständig und ohne Übungsleiter durchzuführen. Hiergegen wandte sich der Kläger an das Sozialgericht Mainz. Er machte geltend, dass ihm sein behandelnder Arzt die Wassergymnastik verordnet habe. Es bestehe daher eine medizinische Notwendigkeit, das Training in der bisherigen Weise fortzuführen. Zudem bestehe die Gefahr, dass falsch ausgeführte Übungen seine Gesundheit erheblich gefährden könnten.

Training auf Ausführungsfehler und Anpassungsbedarf fachlich überprüfen

Das Gericht gab der Klage mit Urteil vom 03.11.2015 (Az. S 14 KR 458/12) teilweise statt. Die Richter verurteilten die Krankenkasse, dem Kläger, der dreieinhalb Jahre selbständig seine Wassergymnastik durchgeführt hatte, ein Aktualisierungstraining einmal pro Woche für die Dauer eines Jahres zu bewilligen. Der Gesetzgeber habe dem Kläger, dem die Funktionsgymnastik bei der medizinischen Behandlung seiner chronischen Erkrankung helfe, grundsätzlich einen Anspruch auf das Erlernen der Funktionsgymnastik in einer Gruppe unter Anleitung eingeräumt. Die Krankenkasse habe zwar richtig erkannt, dass sie den Wassergymnastikkurs nicht mehr finanzieren müsse, wenn der Kläger nach einer gewissen Zeit in der Lage sei, die Übungen auch eigenständig durchzuführen. Dann dürfe sie den Kläger für die weiteren Übungen auf seine Selbstverantwortung verweisen. Die Selbstverantwortung habe aber Grenzen. Es müsse durch Fachleute sichergestellt bleiben, dass neue medizinische Erkenntnisse bei dem Kläger ankämen und sich bei den Übungen auf Dauer keine Ausführungsfehler einschlichen. Auch sei zu überprüfen, ob bei bestimmten chronischen Erkrankungen aufgrund ihres Fortschreitens neue oder andere Übungen notwendig seien. Daher habe die Krankenkasse nach einigen Jahren wieder ein Funktionstraining zu bewilligen, sofern es zu diesem Zeitpunkt von einem Arzt verordnet wird.

(SG Mainz / STB Web)

Artikel vom: 23.02.2016

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