Ambulante Behandlungen nehmen zu

Ein wachsender Anteil an Patienten wird in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte versorgt. Das berichtet die KBV.

Nach einer Studie des Zentralinstituts der kassenärztlichen Versorgung stieg der Anteil der in Arztpraxen erbrachten Leistungen zwischen den Jahren 2011 und 2013 um 2,6 Prozent. Die Belegungstage im Krankenhaus sanken im gleichen Zeitraum um 0,2 Prozent.

Zu den Leistungen, die zunehmend im ambulanten Bereich stattfinden beziehungsweise die besonders geeignet sind, Krankenhauseinweisungen zu vermeiden, gehören beispielsweise Dialysebehandlungen, Koloskopien, geriatrische Leistungen von Hausärzten sowie bestimmte hautärztliche und augenärztliche Eingriffe.

Für die Studie waren Behandlungen unter die Lupe genommen worden, die sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden können oder Leistungen betreffen, mit denen Einweisungen vermieden werden können. Zusätzlich berücksichtigten die Forscher sogenannte ambulant-sensitive Diagnosen in Krankenhäusern.

(KBV / STB Web)

Artikel vom 07.08.2017